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Gestern durfte ich einen Termin wahrnehmen, der mir besonders wichtig war. Im Gegensatz zu Long-Covid, wenn Beschwerden einer Infektion mit dem Coronavirus länger als vier Wochen andauern, spricht man von Post-Covid, wenn diese Beschwerden länger als 12 Wochen auftreten.

Die Spätfolgen einer Coronainfektion werden erst allmählich bekannt, wissenschaftliche Erkenntnisse und die richtigen Behandlungsmethoden noch erforscht. Was aber schon oft hilft, ist der Austausch mit anderen Betroffenen. Einer, der in dieser Hinsicht vorangeht, ist Otto Rommel, der die Interessenvertretung Post-Covid-Erkrankter e.V. gegründet hat und zahlreiche Selbsthilfegruppen mit initiiert hat. Er selbst hatte sich 2020 mit dem Coronavirus infiziert und hat heute noch mit den Auswirkungen der Infektion zu kämpfen.

Es freut mich sehr, dass die Interessenvertretung kürzlich ihre Zulassung als Verein erhalten hat. Bei meinem Besuch gestern in Magstadt ging es um die Entstehung des Vereins und wie den Betroffenen geholfen wird.

Die langanhaltenden Beschwerden einer Coronainfektion können sehr vielfältig sein, wie mir berichtet wurde. Von körperlichen Ermüdungserscheinungen, Husten, Kopfschmerzen, Schwindel, anhaltende Müdigkeit, schwere Konzentrationsstörungen und auch Sprechstörungen bis hin zu psychischen Spätfolgen berichteten mir Herr Rommel, der Vorsitzende des Vereins, und die anwesenden Mitglieder. Es ist mir ein wichtiges Anliegen mich über dieses Thema gezielt zu informieren und auch zu helfen, denn es wird uns sicherlich noch eine ganze Weile begleiten. Auch deswegen danke ich Herrn Rommel und den Mitgliedern für ihre Arbeit im Verein, vor allem auch für die Initiierung zahlreicher Selbsthilfegruppe, die heute schon regelmäßig stattfinden und vielen Betroffenen helfen.

Sollten Sie auch unter langanhaltenden Beschwerden einer Coronainfektion leiden, finden Sie Unterstützung und Informationen unter: https://leben-mit-covid.de/

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