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Es gehört fast zum Pflichtprogramm für Stuttgarter und baden-württembergische Abgeordnete: Strategie-Updates der Daimler AG.

Das auch Veranstaltungen dieser Art in der aktuellen Zeit online durchgeführt werden, ist nichts mehr besonderes – das Strategie-Update an sich war aber wegweisend. Denn Ola Källenius stellte die volle Elektro-Offensive der Daimler AG vor. Mit seiner neuen Strategie will der Konzern noch schneller klimaneutral sein. Ab 2025 werden die neuen Modelle ausschließlich elektrisch angetrieben, ab 2030 soll überall dort wo es möglich ist, auch elektrisch produziert werden.

Neben dem Umbau der Prozesse und der Umschulung der Mitarbeitern, zählt zu den wichtigsten Faktoren auch die Verfügbarkeit und der Ausbau der Ladeinfrastruktur, so Källenius. Ich habe ihn daraufhin direkt nach den Aufgaben der Politik im Zusammenhang mit der Ladeinfrastruktur gefragt. Hier komme es aus seiner Sicht vor allem darauf an, dass der Staat für den schnellen Ausbau der Netze sorge. Den Aufbau eines Systems von Ladesäulen sieht er eher bei der Privatwirtschaft. Sicherlich hilfreich in diesem Zusammenhang sei aber die staatliche Förderung, die zusätzliche Anreize bietet. Das aktuell laufende Programm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert seit dem 24.03.2021 mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro den Ausbau der Ladeinfrastruktur bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Zusätzlich startet diesen Sommer das Förderprogramm “Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland”, welches bis Ende 2025 mit einem Volumen von 500 Millionen Euro den Aufbau von Normal- und Schnellladepunkten fördert.

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