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Anlässlich des Jüdisches Neujahrsfestes hatte die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) sowie der Landtag von Baden-Württemberg gestern zur Verleihung der Joseph-Ben-Issachar-Süßkind-Oppenheimer-Auszeichnung in die Stuttgarter Staatsgalerie eingeladen. Die Auszeichnung wurde an Frau Prof. Dr. Bernstein und Herrn Dr. Volkmann für ihr herausragendes Engagement gegen Minderfeindlichkeit und Vorurteile in der Wissenschaft und Publizistik verliehen.

Die Landtagspräsidentin Frau Muhterem Aras betonte in ihrer Rede, dass es wichtig sei, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Urteil zu bilden, um Vorurteile zu verhindern, wozu die Arbeit und das Engagement der ausgezeichneten Preisträger einen großen Beitrag leiste. Es hat mich auch besonders bewegt zu hören, was die beiden Preisträger dazu antreibt, antiseminitsche Muster und Strukturen in unserer Gesellschaft aufzudecken und Aufklärungsarbeit zu leisten, um diesen entgegenzuwirken.

Nach der Verleihung ergab sich noch die Möglichkeit, sich mit geladenen Gästen, wie der Vorstandssprecherin der IRGW Prof. Barbara Traub, neben mir auf dem Bild, zu den aktuellen Themen des jüdischen Lebens in Stuttgart auszutauschen. Vielen Dank hierfür und Schana Towa!

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